Rigi Bau & Renovation GmbH
Sie befinden sich im synthetischen Beispielmandat Rigi Bau & Renovation GmbH. Für den Zwischenabschluss per 30.06.2026 stehen zehn vorbereitete Unterlagen zur Verfügung. Officia ermittelt für die gewählte Aufgabe automatisch, welche Quellen fachlich relevant sind. Sie müssen keine Dateien manuell auswählen.
Mandatsinformationen
Die Auswertungen simulieren einen standardisierten Export aus Abacus. Ergänzende Verträge, Notizen und Checklisten stammen aus einer fiktiven Mandatsakte.
Verfügbare Unterlagen
Alle bereitgestellten Unterlagen sind kompakt aufgeführt und können geöffnet werden. Officia wählt je nach Aufgabe automatisch die fachlich relevanten Quellen aus.
Officia bestimmt die passenden Unterlagen automatisch. Nach dem Resultat wird transparent ausgewiesen, welche Dateien verwendet wurden.
Aus dem Buchhaltungssystem
Ergänzende Mandatsunterlagen
Was möchten Sie erstellen?
Wählen Sie, was Officia vorbereiten soll. Die passenden Unterlagen werden automatisch aus der verfügbaren Datengrundlage ermittelt.
Wählen Sie links eine Aufgabe. Officia ermittelt automatisch die relevanten Quellen und zeigt diese nach dem Resultat nachvollziehbar an.
Datenstand und Abstimmungen
Die erste Prüfung trennt rechnerisch stimmige Bereiche von Unterlagen und Nachweisen, die vor dem Review noch fehlen.
Risiken und Auffälligkeiten
Die wichtigsten Sachverhalte werden mit Betrag, Grundlage, möglicher Wirkung und offener Frage dargestellt.
Grundlage
Abacus Projektliste / Hauptbuch 3900
Was wurde erkannt?
Projektliste und Hauptbuch weisen eine Differenz von CHF 84’200 aus. Für zwei Rapporte fehlt die Freigabe.
Mögliche Auswirkung
Bei bestätigter Leistung könnte das Ergebnis um CHF 84’200 steigen; ohne Nachweis darf keine definitive Korrektur erfolgen.
Was ist noch offen?
Welche Leistungen waren per 30.06.2026 erbracht und durch die Bauleitung bestätigt?
Empfohlener nächster Schritt
Leistungsnachweise und Rapportfreigaben beim Mandanten einfordern.
Verantwortung
Fachliche Beurteilung und Freigabe durch die Mandatsleitung.
Grundlage
Abacus DEBI / RE-2026-0187
Was wurde erkannt?
Rechnung RE-2026-0187 über CHF 42’500 ist mehr als 120 Tage überfällig; die Mandantennotiz nennt eine Mängeldiskussion.
Mögliche Auswirkung
Eine Wertberichtigung von bis zu CHF 21’250 ist zu beurteilen.
Was ist noch offen?
Gab es nach dem Stichtag eine Zahlung, Vereinbarung oder rechtliche Einschätzung zur Einbringlichkeit?
Empfohlener nächster Schritt
Zahlung nach Stichtag und Einbringlichkeit der Forderung klären.
Verantwortung
Fachliche Beurteilung und Freigabe durch die Mandatsleitung.
Grundlage
Bankauszug RB-02 / Werkvertrag SR-2026-14
Was wurde erkannt?
CHF 120’000 gingen am 16.06.2026 ein. Der Werkvertrag nennt den Projektstart am 01.07.2026 und keine Leistung vor Stichtag.
Mögliche Auswirkung
Der ausgewiesene Umsatz und das Ergebnis sind möglicherweise um CHF 120’000 zu hoch.
Was ist noch offen?
Bestätigt der Mandant, dass vor dem 01.07.2026 keine abrechenbare Leistung erbracht wurde?
Empfohlener nächster Schritt
Akontozahlung periodengerecht beurteilen und allfällige Korrektur prüfen.
Verantwortung
Fachliche Beurteilung und Freigabe durch die Mandatsleitung.
Offene Punkte für den Mandanten
Aus den Feststellungen entsteht ein strukturierter Entwurf der noch benötigten Informationen und Unterlagen.
Guten Tag Frau/Herr [Name]
Für die Fertigstellung des Zwischenabschlusses haben wir die vorliegenden Buchhaltungsdaten, Projektauswertungen und Mandatsunterlagen geprüft. Damit wir die offenen Sachverhalte fachlich beurteilen und den Abschluss freigeben können, benötigen wir noch folgende Rückmeldungen und Nachweise:
1. Projekt Sonnenrain – angefangene Arbeiten (CHF 84’200)
Bitte bestätigen Sie, welche Leistungen bis zum 30.06.2026 tatsächlich erbracht und durch die Bauleitung abgenommen wurden.
- Benötigte Unterlagen
- Freigegebene Tages- oder Wochenrapporte, Leistungsnachweise sowie Bestätigung der Bauleitung für die zwei noch offenen Rapporte.
- Weshalb wir dies benötigen
- Zwischen Projektliste und Hauptbuch besteht eine Differenz von CHF 84’200. Ohne Nachweis kann die Leistung nicht definitiv berücksichtigt werden.
2. Forderung RE-2026-0187 – CHF 42’500
Bitte teilen Sie uns mit, ob nach dem Stichtag eine Zahlung, eine Vereinbarung mit dem Kunden oder eine rechtliche Einschätzung zur Einbringlichkeit vorliegt.
- Benötigte Unterlagen
- Zahlungsnachweis, aktuelle Korrespondenz, Vergleichs- oder Ratenvereinbarung und – falls vorhanden – rechtliche Beurteilung.
- Weshalb wir dies benötigen
- Die Forderung ist mehr als 120 Tage überfällig und gemäss Mandantennotiz strittig. Eine Wertberichtigung von bis zu CHF 21’250 ist zu beurteilen.
3. Akontozahlung Projekt Sonnenrain – CHF 120’000
Bitte bestätigen Sie, ob vor dem 01.07.2026 bereits abrechenbare Leistungen erbracht wurden und wie die Akontozahlung gemäss Vertrag zu verrechnen ist.
- Benötigte Unterlagen
- Aktueller Werkvertrag, Zahlungsplan, allfällige Abnahmeprotokolle und interne Leistungsbestätigung per Stichtag.
- Weshalb wir dies benötigen
- Der Zahlungseingang erfolgte am 16.06.2026, während der dokumentierte Projektstart am 01.07.2026 liegt. Umsatz und Ergebnis könnten deshalb um CHF 120’000 zu hoch ausgewiesen sein.
Bitte senden Sie uns die Unterlagen gesammelt innerhalb von fünf Arbeitstagen. Falls einzelne Nachweise noch nicht vorliegen, genügt vorerst eine kurze Rückmeldung mit dem erwarteten Liefertermin.
Besten Dank für Ihre Unterstützung. Bei Rückfragen zu den einzelnen Punkten stehen wir gerne zur Verfügung.
KI- beziehungsweise systemgestützter Arbeitsentwurf – vor Verwendung fachlich prüfen und freigeben.
Zusammenfassung für die Mandatsleitung
Geschäftsentwicklung, Risiken und notwendige Entscheide werden zu einer kurzen Führungsinformation verdichtet.
Der Zwischenabschluss ist rechnerisch weitgehend vorbereitet, enthält jedoch drei wesentliche Bewertungs- und Abgrenzungsfragen sowie zwei noch offene Abstimmungen.
Geschäftsentwicklung
Für das erste Halbjahr werden CHF 3’150’000 Umsatz und ein Ergebnis von CHF 342’500 ausgewiesen. Die operative Entwicklung wirkt positiv. Das ausgewiesene Ergebnis ist vor Abschluss der offenen Abgrenzungen jedoch noch nicht als belastbar einzustufen.
Wesentliche Risiken und mögliche Wirkung
- Akontozahlung CHF 120’000: mögliche Verschiebung in die Folgeperiode, sofern vor dem Stichtag keine abrechenbare Leistung erbracht wurde.
- Debitor CHF 42’500: mögliche Wertberichtigung von bis zu CHF 21’250 aufgrund Überfälligkeit und Mängeldiskussion.
- WIP-Differenz CHF 84’200: mögliche Ergebniserhöhung nur bei bestätigter Leistung und vollständigem Nachweis.
- Bank- und MWST-Abstimmung: noch offen; eine zusätzliche Ergebniswirkung ist derzeit nicht quantifiziert.
Entscheidungsbedarf der Mandatsleitung
- Akontozahlung periodengerecht abgrenzen oder als Umsatz bestätigen.
- Angefangene Arbeiten auf Basis der freigegebenen Rapporte bewerten.
- Einbringlichkeit der Forderung und Höhe einer Wertberichtigung festlegen.
- Bank- und MWST-Abstimmung abschliessen und dokumentieren.
Empfehlung und nächste Schritte
Die Freigabe sollte erst erfolgen, wenn die drei Mandantenrückmeldungen vorliegen, Bank und MWST abgestimmt sind und die daraus resultierenden Korrekturen dokumentiert wurden. Bis dahin empfiehlt sich der Status «Zwischenabschluss in Prüfung».
Freigabekriterien
KI- beziehungsweise systemgestützter Arbeitsentwurf – vor Verwendung fachlich prüfen und freigeben.
Berichtsentwurf
Bestätigte Informationen und offene Entscheide werden in einen strukturierten Arbeitsentwurf überführt.
Kurzbeurteilung
Das operative Geschäft entwickelt sich positiv. Vor einer Freigabe des Zwischenabschlusses sind jedoch wesentliche Abgrenzungs-, WIP- und Debitorenfragen zu klären.
Ergebnisbrücke
Ausgewiesenes Ergebnis CHF 342’500. Nach den aktuell erkennbaren Korrektur- und Ermessenspositionen ergibt sich eine vorläufige Bandbreite von CHF 198’010 bis CHF 282’210.
Offene Entscheide
Leistungsnachweise für WIP bestätigen, Akontozahlung periodengerecht beurteilen, Einbringlichkeit des Debitors prüfen sowie Bank- und MWST-Differenzen abstimmen.
Nächste Schritte
Fehlende Unterlagen beim Mandanten einfordern, fachliche Beurteilungen dokumentieren und erst danach Buchungen und Bericht freigeben.
KI- beziehungsweise systemgestützter Arbeitsentwurf – vor Verwendung fachlich prüfen und freigeben.
Verwendete Quellen
Fachliche Kontrolle bleibt Bestandteil des Prozesses
Mandantentrennung, Datenminimierung, Quellenangaben und Human-in-the-Loop werden im Arbeitsablauf sichtbar gemacht.
Fachliche Prüfung und Freigabe bleiben beim Treuhänder.
